Zehn ungewöhnliche Grammatikregeln

TEN Ungewöhnliche Grammatikregeln Der English Language Coach

Zehn ungewöhnliche Grammatikregeln

Wir alle kennen die üblichen englischen Grammatikregeln, aber hier sind zehn ungewöhnliche Grammatikregeln, die nicht sehr bekannt sind. Sehen Sie sich diese Grammatikpunkte an, die vielleicht nicht Teil der alltäglichen Konversation sind, aber auf einzigartige Weise zur englischen Sprache beitragen. Von Pleonasmus und Zeugma bis hin zu tmesis und paraprosdokian - diese Elemente zeigen die vielfältige und manchmal skurrile Natur der Grammatik. Sie zeigen, dass die Regeln der Sprache nicht nur präzise, sondern auch kreativ sein können. Das Erlernen dieser weniger bekannten Grammatikpunkte vertieft nicht nur Ihr Sprachverständnis, sondern fügt der reichen und dynamischen Welt der englischen Grammatik auch eine neue Ebene der Faszination hinzu.

Hier sind einige ungewöhnliche oder weniger bekannte englische Grammatikpunkte:

1. Solezismus:

Dies bezieht sich auf grammatikalische Fehler oder nicht standardisierte Sprache, Inkonsistenz oder unangemessenen Gebrauch der englischen Sprache.

Falsch: "Er weiß die Antwort nicht".

Richtig: "Er weiß die Antwort nicht".

In diesem Beispiel ist die falsche Verwendung von "don't" anstelle von "doesn't" ein Fauxpas, da sie gegen die grammatikalischen Regeln der Subjekt-Verb-Verb-Verbindung verstößt.

2. Pleonasmus:

Die Verwendung von mehr Wörtern als nötig, um die Bedeutung zu vermitteln; Redundanz. Zum Beispiel: "kostenloses Geschenk" oder "in unmittelbarer Nähe". "Ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen."

In diesem Fall ist die Formulierung "mit meinen eigenen Augen" überflüssig, denn etwas zu sehen, setzt voraus, dass man die eigenen Augen benutzt. Eine prägnantere Version wäre: "Ich habe es gesehen".

3. Zeugma:

Eine Redewendung, bei der sich ein Wort auf mehrere Teile des Satzes bezieht. Zum Beispiel: "Er hat mein Herz und mein Portemonnaie gestohlen."

In diesem Beispiel wird das Verb "stehlen" sowohl auf "Herz" als auch auf "Brieftasche" angewandt, wodurch eine clevere und unerwartete Verbindung zwischen dem Emotionalen und dem Materiellen entsteht.

4. Thematik:

Einfügen eines Wortes zwischen die Silben eines anderen, oft zur Betonung. Zum Beispiel: "fan-flipping-tastic" oder "abso-bloomin'-lutely!"

In diesem Beispiel wird das Wort "bloomin'" zur Betonung in das Wort "absolut" eingefügt. Es verleiht dem Ausdruck einen spielerischen oder informellen Ton.

5. Antanaklase:

Die Wiederholung eines Wortes in ein und demselben Satz, aber jedes Mal mit einer anderen Bedeutung. Zum Beispiel: "Ihre Argumente sind stichhaltig, sehr stichhaltig".

In diesem Beispiel wird das Wort "Klang" zweimal verwendet, aber im ersten Fall bedeutet es logisch und gültig, während es sich im zweiten Fall auf Lärm bezieht. Die Wiederholung des Wortes mit unterschiedlichen Bedeutungen erzeugt einen rhetorischen Effekt.

6. Anakoluthon:

Eine Unterbrechung des erwarteten grammatikalischen Flusses eines Satzes. Zum Beispiel: "Ich habe ihm gesagt, dass ich es nicht aushalte, wenn er mich ständig unterbricht.

In diesem Beispiel beginnt der Satz mit einer einfachen Struktur ("Ich habe ihm gesagt, wenn er mich ständig unterbricht"), aber er nimmt eine plötzliche Wendung mit "Nun, ich kann es einfach nicht ertragen". Die Struktur des Satzes ist nicht parallel, wodurch ein Anakoluthon entsteht.

7. Hendiadys:

Die Verwendung von zwei Substantiven, die durch "und" verbunden sind, um einen einzigen komplexen Gedanken auszudrücken. Zum Beispiel: "Ich sah es mit meinen eigenen Augen und hörte es mit meinen eigenen Ohren" und "Er sprach mit Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit".

Hier werden "Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit" als Hendiadys verwendet, um die echte und wahrheitsgemäße Kommunikation des Sprechers zu betonen.

Hendiadys ist ein rhetorisches Mittel, das Ausdrücken Reichtum und Tiefe verleihen kann, indem es zwei Begriffe verwendet, um eine einzige komplexe Idee zu vermitteln.

8. Chiasmus:

Umkehrung der Reihenfolge von Wörtern oder Sätzen in Parallelstrukturen. Zum Beispiel: "Fragen Sie nicht, was Ihr Land für Sie tun kann, sondern was Sie für Ihr Land tun können." - John F. Kennedy

In diesem berühmten Beispiel werden die Begriffe "Ihr Land" und "Sie" im zweiten Teil des Satzes vertauscht, wodurch ein symmetrischer und wirkungsvoller Ausdruck entsteht.

9. Synesis:

Vereinbarung in einem Satz nach dem Sinn und nicht nach der grammatikalischen Form. Zum Beispiel: "Der Ausschuss ist geteilter Meinung".

In diesem Beispiel ist "Ausschuss" ein Kollektivnomen, das nach strengen grammatikalischen Regeln im Singular stehen müsste ("Der Ausschuss ist geteilter Meinung"). In der Synästhesie wird jedoch das Verb "sind" im Plural verwendet, um zu verdeutlichen, dass die einzelnen Mitglieder des Ausschusses unterschiedliche Meinungen haben.

Die Synästhesie wird häufig aus rhetorischen Gründen verwendet, um die Sprache besser auf die beabsichtigte Bedeutung abzustimmen oder um ein Gefühl der Flexibilität in der grammatikalischen Struktur zu vermitteln, das auf der Interpretation des Sprechers oder Schreibers beruht.

10. Paraprosdokian:

Eine Redewendung, bei der der letzte Teil eines Satzes oder einer Phrase überraschend oder unerwartet ist. Zum Beispiel: "Ich hatte einen wunderbaren Abend, aber das war er nicht." - Groucho Marx. Und: "Ich habe seit zehn Tagen nicht mehr geschlafen, weil das zu lange wäre."

Dieser Paraprosdoki setzt auf die unerwartete Interpretation von "haven't slept for ten days", um einen komödiantischen Effekt zu erzielen.

Paraprosdoki werden oft zu komödiantischen oder satirischen Zwecken eingesetzt und spielen mit den Erwartungen des Publikums, um eine Pointe zu liefern.

Denken Sie daran, dass diese Grammatikpunkte zwar interessant sein mögen, dass es aber wichtig ist, beim formellen Schreiben die Standardgrammatik zu verwenden.

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